Artikel vom Dienstag, 23. Mai 2006

2006 schauen bis zu 2 Milliarden Meschen weltweit auf diesen echten WM-Fußballrasen!

grasgruenGrüner Gewinner– Hier aktuell das Ergebnis (Foto) des „Rasenkompetenzteams“, der Deutschen Rasengesellschaft und dem Bundessortenamt. Sie haben gemeinsam diesen WM Rasen kreiert. Fast 400 verschiedenen Rasenmischungen wurden getestet. Gewonnen haben robuste, langlebige, trittsichere, pflegeleichte Halme der neuen Gras-Generation. Sie dürfen deshalb bei der diesjährigen WM vor Milliarden von Augen und erschwerten Bedingungen mitwachsen.

Mit Mega Know how und viel Power wurde das Fußball-Grün, das wie gesagt die ganze Welt sehen wird, seit der Aussaat im vergangenen Jahr 72-mal gemäht, unzählige Male gewässert, gedüngt, beobachtet, bewertet … und schließlich für sehr gut befunden.

WeidelgrasDie anerkannte weltmeisterliche Qualität besteht aus einer Mischung aus 25 Prozent Weidelgras (Lolium perenne) und 75 Prozent Wiesenrispe (Poa pratensis). Die Wiesenrispe verzweigt sich nach allen Seiten und sorgt so unweigerlich für den dichten Untergrund. Das Weidelgras wiederum wächst ordentlich nach oben und macht – besonders für die visuellen Medien – einen guten optischen Eindruck.

Die FIFA hat alles bis ins Detail vorgegeben: vom Mähen im vorgeschriebenen Schnittmuster über die Beregnung bis hin zur Düngeprozedur. Ronaldinho, Ballack und Co. können dann auf optimalem Untergrund passen und dribbeln und natürlich auch gewinnen. Jetzt muss das WM-Grün circa zweimal die Woche gemäht werden, damit die Länge in der Höhe stimmt.

Bei den ausgelegten Rasen-Rollen von rund 1,20 – 1,50 Metern Breite und 12 bis 18 Metern Länge dürfen die Halme nicht höher sein als 28 Millimeter. So getrimmt sorgen Lolium und Poa für ausreichenden Fallschutz, um mögliche Verletzungen der Spieler zu minimieren. Wer will schon während des Spiels ins Gras beißen?! Der Weltverband FIFA lässt für das WM Schnittmuster zwei Varianten zu: parallele Längs- oder Querstreifen. Allerdings scheint sich der Querstreifen bei den „Greenkeepern“ durchzusetzen, um den Schiedsrichtern ihre Arbeit – vorwiegend bei Abseitsentscheidungen – zu erleichtern.

Weniger einfallsreich waren die Designer bei der Farbauswahl. Der neue WM Rasen bleibt auch weiterhin grün.



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15 Kommentare Dienstag, 23. Mai 2006 John Langley

„… treten wir ihnen den Rasen kaputt“

Schuh auf Grün„Schaun mer mal“ lautet das Motto von Fußballkaiser Franz, das wohl ab dem 9. Juni täglich beherzigt werden wird. Rund dreißig Milliarden Menschen werden sich die vierundsechzig Spiele der Fußballweltmeisterschaft im Fernsehen anschauen.
Interessant für alle, die sich im passiven FB-Widerstand befinden und die Hysterie mit amüsierter Ungläubigkeit verfolgen, ist es, einige Ratschläge zu befolgen. Gerade im Sommer ist es nämlich besonders wichtig, die Warnung eines Lothar Matthäus Ernst zu nehmen und „nicht den Sand in den Kopf zu stecken.“ Oder wenn Werner Hansch sich zur Höchstform aufschwingt und herauspresst: „Wer hinten so offen ist, kann nicht ganz dicht sein.“

Von größerer Verzweiflung geprägt ist allerdings der trotzig, dahin geworfene Satz von Rolf Rüssman: „Wenn wir nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt.“ Aber selbst der verliert an Bedeutung, denn die Weltmeisterschaft findet ja ausschließlich auf heimischem Grün statt. Abschließend bleibt uns nur, der philosophischen Erkenntnis Jean-Paul Sartres zu folgen, die besagt: „Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.“ Und was hat das alles mit Rasen zu tun? Na, ganz viel 😉

Kommentar schreiben Dienstag, 23. Mai 2006 Tita Maelzer


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