Rasenkante – so klappt das

Hier finde ich schön zu sehen, dass es auch einmal nicht mit Betonkanten, Pollern und getränkten Holz-Halbprofilen geht.


kommentieren 10.02.2013 M. Morell

Winterrasen: bei Frost und Raureif bitte bitte nicht betreten

Im Dezember kommt man gemütlich zusammen, feiert die Weihnachtszeit und auch den Jahreswechsel. Oft zu beobachten: Die Familie, der liebe Anhang und alle Verwandten vertreten sich die Beine im Garten, rauchen, bestaunen die Winterdeko, die Lichter und betreten dabei den Rasen. Da ist der Schaden gleich vorprogrammiert. Die Überraschung sieht man dann im Vorfrühling, spätestens.

rasngrossWas passiert physikalisch?: Bei Frost bilden sich Eiskristalle in den Pflanzenzellen, welche die Zellen sprengen können. Bei Raureif wird den Gräsern Wasser entzogen und es bilden sich Eiskristalle an den Blättern. Wird der Rasen im gefrorenen Zustand oder bei Raureif betreten oder befahren, werden die Blätter beschädigt oder sogar zerstört. Diese Schäden können nicht ausgeglichen werden, da in den Wintermonaten kein Wachstum stattfindet. Zurück bleiben schwarz verfärbte Tritt- oder Fahrspuren, in die sich gerne zusätzlich noch Pilzkrankheiten wie Schneeschimmel und Typhula-Fäule einschleichen. Die Spuren verschwinden erst wieder nach dem Einsetzen des Wachstums im späten Frühjahr.

Durch eine Herbst- und Spätherbstdüngung mit einem kaliumbetonten Langzeitdünger lassen sich die o.a. Schäden zwar nicht vermeiden, die Gräser werden aber optimal auf den Winter vorbereitet. Eine gute Kaliumversorgung unterstützt die Winterhärte. Ausreichend mit Kalium versorgte Gräser bilden mehr Reservestoffe für den Winter. Außerdem sorgt Kalium für harte Zellwände, die den Pilzkrankheiten das Eindringen in die Pflanzen erschweren.

Wir empfehlen für diese Düngung zum Beispiel:

- Für Gartenrasen: Herbstdünger MAGIC Autuno 1:3 (12 – 0 – 44)

- Für Sportrasen: CLASSIC Herbst-Rasendünger Autuno 1:2

- Für Golfrasen: Hi-Green Autuno Greensdünger 1:1


1 Kommentar 26.11.2012 M. Morell

Qualitäts-Saatgut rechnet sich immer

Ich erhalte Herbst und Frühjahr vermehrt Anrufe zu Rasenproblemen.  Warum? Nicht alles, was als Rasen grün wurde, verschafft übers ganze Jahr  nachhaltig Freude, insbesondere “Alles-Selbermacher” sind oft frustriert über das Ergebnis ihr Mühen.

Ich predige dann immer: Bei Rasensaatgut gibt es große Qualitätsunterschiede.
Hochwertige Rasengräser können im Vergleich zu billigen Gräsern nur mit erheblichem Mehraufwand produziert werden und die Erntemengen sind von Natur aus geringer als bei qualitativ schlechteren Arten und Sorten. Im Fachhandel gibt es eine unüberschaubare Menge an Sorten und Arten unter verschiendensten Bezeichnungen. Nicht alle Gräser sind für jeden Zweck geeignet, das ist klar. Je nach der angestrebten Nutzung muß man die geeignete Mischung auswählen. Die populärsten Rasenmischungen bestehen in der Regel aus folgenden Gräsern:

- Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
- Wiesenrispe (Poa pratensis)
- Rotschwingelarten (Festuca ssp.)
- Straußgrasarten (Agrostis ssp.)
- Schafschwingelarten (Festuca ovina ssp.)

Diese Arten werden aufgrund ihrer Eigenschaften in unterschiedlichen Anteilen zusammen gemischt, um den verschiedenen Anforderungen der Rasentypen gerecht zu werden.

Vorteil von Qualitätsmischungen: es werden deutlich geringere Aussaatmengen verbraucht. 40 – 50 g / m² einer einfachen Berliner Tiergarten Mischung stehen 20 – 25 g / m² einer Qualitätsmischung gegenüber. Qualität hat ihren Preis, der sich durch kleinere Saatmenge, Dauerhaftigkeit und leichtere Pflege schnell bezahlt macht. Wir empfehlen natürlich Qualitätssaatgut. Und Rollrasen. Noch Fragen? (Foto: Garpa)

Mehr:
www.rasengesellschaft.de

 


2 Kommentare 26.09.2012 M. Morell

Rasen reparieren mit dem Rasenpflaster contra Standardmethode

Um einen Traumrasen zu erzielen, müssen einige Herausforderungen gemeistert werden. Heute geht es darum, die kahlen Stellen in einer Rasenfläche zu reparieren.

Wir werden die Reparatur des Rasens heute mit 2 verschiedenen Möglichkeiten testen und somit auch feststellen können, welche der beiden angewandten Methoden die besseren Ergebnisse bringt. Zum einen testen wir das moderne Rasenpflaster, zum anderen die Standardmethode. Während der Wachstumsphase des neu eingesäten Rasenstücks muß ich leider wieder manuell mähen, da der Automower ansonsten die lockere Erde an den signifikanten Stellen aufwühlen würde.

für Ihre kahlen Rasenstellen: 3,6kg Rasenpflaster für bis zu 16qm Rasen ==> hier bestellen

 

Nach ca. 3 Wochen sollten Sie vor allem die mit der normalen Methode reparierten Stellen nachdüngen um hier das Wachstum aufrechtzuerhalten. Die Stellen, die mit dem Rasen-Pflaster ausgebessert wurden können Sie nach ca. 6-8 Wochen noch einmal nachdüngen, solange hält der Dünger, der bereits im Granulat enthalten ist.

hier der Bestell-Link für den Hand-Düngerstreuer – bitte beim Preis beachten, daß die 4 St. Mignon-Batterien bereits enthalten sind. Bei größeren Flächen  den Spyker-Düngerstreuer favorisieren

  1. Substral Magisches Rasen-Pflaster
    a) Zusammensetzung und Wirkung:
    Das Rasen-Pflaster ist eine neuartige 3-in-1 Reparatur-Kombination, die Ihnen auch auf schwierigsten Rasenflächen helfen soll einen dichten und schönen Rasen zu formen.
    Das Rasenpfaster besteht aus einem speziellen Kokosnuss-Schalen-Granulat, Rasensaat, Premium Keimsubstrat und Dünger. Das Granulat bindet das Wasser wie ein Schwamm und hält somit die Saat feucht und schließt diese in eine Schutzschicht ein. In Kombination mit dem Dünger wird der Rasensamen somit perfekt mit Wasser und Nährstoffen versorgt, dadurch soll sich die Aussaat wesentlich schneller entwickeln, wie bei unserer herkömmlichen Methode.
    b) Vorgehensweise:
    - Entfernen der abgestorbenen Grasreste/- u. Wurzeln mit einem Rechen, Rasenlüfter oder einem Vertikutiergerät
    - gleichmäßiges Aufbringen – 3mm dicke Schicht – des Rasenpflasters auf die kahlen Rasenstellen, bei dünn bewachsenen Stellen bitte nur die Lücken bedecken – bitte nicht überdosieren, so daß jeder Keimling genügend Raum zur Entwicklung erhält.
    - ausreichend Bewässernbis das Substrat von hellbraun auf dunkelbraun wechselt, die ausgebesserte Stelle immer mit genügend Feuchtigkeit versorgen – immer wenn das Granulat die Farbe wieder auf hellbraun wechselt, dies ist für das Gelingen unabdingbar.
    c) Wirkungsdauer:
    Die Wirkungsdauer des enthaltenen Düngemittels sind 2-3 Monate eine Nachdüngung ist jedoch bereits nach ca. 6 Wochen möglich – bitte nicht vorher nachdüngen, dies könnte zu Verbrennungen der noch jungen Triebe führen.
    d) Ergiebigkeit:
    Eine Packung mit 3,6kg reicht für ca. 16qm kahle Rasenfläche
    e) Anwendungszeitraum:
    die gesamte Vegetationsperiode von Frühling bis Spätherbst, das Rasenpflaster bitte innerhalb einer Saison verbrauchen – über den Winter ist es eher schlecht haltbar.
  2. Herkömmliche Methode
    a) Zusammensetzung und Wirkung:
    - Blumenerde
    - Bodenaktivator (möglich jedoch nicht zwingend erforderlich)
    - Saatgut
    - Dünger
    b) Vorgehensweise (siehe Video folgt in Kürze):
    - Entfernen der abgestorbenen Grasreste/- u. Wurzeln mit einem Rechen, Rasenlüfter oder einem Vertikutiergerät
    - Aufbringung der Blumenerde mit einer Schicht von ca. 2cm
    - großzügige Aufbringung des Saatguts
    - Aufbringung des Bodenaktivators (möglich jedoch nicht zwingend erforderlich)
    - Aufbringung von Blumenerde um das Saatgut zu bedecken
    - Ausreichende Bewässerung
    - Nachdüngung mit Dünger ähnlich wie unter 1. beschrieben
    c) Wirkungsdauer:
    Wenn Sie den Dünger auf das Saatgut aufgebracht haben, dann reicht Ihnen das im Normalfall mind. 3 Monate bevor Sie diese Stellen (wie im Übrigen die restliche Rasenfläche) mit etwas Dünger beglücken sollten.
    d) Ergiebigkeit:
    ähnlich wie bei der Erstaussaat – natürlich erheblich günstiger als das Rasenpflaster, jedoch aufwändiger in der Vorgehensweise.
    e) Anwendungszeitraum:
     die gesamte Vegetationsperiode von Frühling bis Spätherbst.

Nachdem jetzt 3 Wochen seit der Rasenreparatur verstrichen sind können wir ein kleines Zwischenfazit ziehen:

Vorteile Rasenpflaster:

  • sehr einfach und schnell von jedem anwendbar
  • in einem Arbeitsgang ist alles erledigt
  • einfach Granulat auf die kahle Rasenstellen geben, verteilen – bewässern fertig
  • jederzeit u. vor allem jetzt im Herbst anwendbar, um den Rasen winterfit zu machen
  • 3-in-1-Mischung, Rasensamen + Keimsubstrat + Dünger
  • weniger Wasser durch Granulatspeicherung
  • keine Vorarbeiten, wie Blumenerde verteilen nötig
  • kein aussäen des Samens nötig
  • keine zusätzliche Düngung nötig
  • hervorragendes Ergebnis
  • für Ihre kahlen Rasenstellen: 3,6kg Rasenpflaster für bis zu 16qm Rasen ==> hier bestellen

Vorteile herkömmliche Methode:

  • das gleiche Ergebnis wie oben
  • preiswerter wie die Substral-Methode, jedoch wesentlich zeitaufwändiger


kommentieren 24.09.2012 M. Morell

Beliebt: Laubsammeln mit dem Rasenmäher

rasenmaher-vikingGarten-Häcksler und Laubpuster scheinen die idealen Geräte, um mit dem Herbstlaub fertig zu werden. Halt: Rasenmäher sind leiser und bequemer zu handhaben.

Was viele nicht wissen: Laubsammelarbeit lässt sich auch mit einem leistungsfähigen Rasenmäher oder einem bequemen Rasentraktor erledigen. Zumal sie, wie z.B. die VIKING-Mäher, über Mähwerke mit starkem Sog verfügen und Turbokraft das aufgesammelte Laub in den Grasfangkorb befördert.

Was tut ein Hobby-Gärtner, der auch noch im Herbst seine Runden im Garten zieht? Er sammelt Herbstlaub und macht so seinen Rasen winterfest und sorgt so dafür, dass er im Frühjahr ungehindert sprießen kann. Schon die kompakten Elektromäher von VIKING erzeugen einen Luftstrom, mit dem man herabgefallenes Laub aufsammeln kann. Bei Rasenmähern mit Mulchfunktion entscheidet der Gärtner, ob er das Sammelgut im Grasfangkorb auffängt oder die Laubreste mit seinem Mulch-Mähwerk klein häckselt und gleich wieder dem Boden zurückgibt. Bequem klappt das auch mit den Rasentraktoren von VIKING.

Rasentraktoren können mit demselben Messer mähen oder mulchen.

2 Kommentare 24.09.2012 M. Morell

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